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ESV LOK Seddin e.V.

1. Herrenmannschaft behält ihre weiße Westeicon kegeln schwarz auf weiss 50mm rgb 300dpi Kopie Kopie

Auch nach dem 3. und 4. Heimspiel der Saison hat unsere erste Herrenmannschaft ihre weiße Weste behalten. Im Gegensatz zum letzten Samstagsspiel war der Sieg am vergangenen Wochenende jedoch von Anfang an ungefährdet. Zumal man gegen den Tabellenführer VKC / FE 27 Spandau - wie auch in den letzten beiden Spielzeiten - Saisonbestholz spielte, zumindest bis jetzt. Mit 5448 Holz wurde der Mannschaftsbahnrekord von vor zwei Jahren nur um 1 Holz verfehlt.

Die Spandauer Gäste schickten im ersten Durchgang mit Matthias Mohr (903) gleich ihren besten Mann ins Rennen (Führender der Einzelwertung). Unsere Startspieler Christian Rosga (910) und und Norman Lorenz (892) hielten aber gut dagegen und konnten den ersten von drei Blöcken deutlich für sich entscheiden; auch aufgrund der Tatsache, dass Ersatzspieler Wolfgang Dames (816) seitens der Spandauer keinen guten Tag hatte.

Im zweiten Durchgang konnten unsere Sportkameraden René Lewin (893) und Marko Friedrich (924) den Vorsprung gegenüber den Spandauern Stefan Peplau (884) und Stephan Nuck (880) weiter ausbauen. Marko stellte mit seinem herausragenden Ergebnis sogar einen neuen Bahnrekord in der Altersklasse Herren A auf und verbesserte den alten um satte 10 Holz!

Im letzten Durchgang ging es in erster Linie nur noch darum, den Sieg souverän nach Hause fahren. Unsere Schlussachse, bestehend aus Raphael Kukla (907) und Torsten Wagner (922), ließ sich das nicht zweimal sagen und gab ihren Gegenspielern Steffen Kuttig (859) und Bernd Erdmann (849) nicht den Hauch einer Chance. Torsten hatte zudem noch den Anreiz, Markos Ergebnis zu schlagen und Tagessieger zu werden. Auch der Bahnrekord in der Altersklasse der Herren (926) schien nach einem sehr guten Start machbar zu sein. Am Ende fehlten jedoch sowohl ihm, als auch der Mannschaft nur wenige Hölzer zum Aufstellen eines neuen Einzel- und Mannschaftsbahnrekordes. Mit 5448:5191 Holz und 55:23 Einzelwertungspunkten konnte aber erneut ein sehr souveräner 3:0-Sieg gegen eine der besten Mannschaften - wenn nicht sogar die beste - der 2. Bundesliga Süd/Ost eingefahren werden.

Am Tag darauf bekamen es unsere Herren erneut mit Spandauer Keglern zu tun, diesmal mit Sportkameraden der Spielgemeinschaft Spandau. Diese schickten mit Stefan Pietsch (898) und Sebastian Kurzer (871) ebenfalls gleich ihre besten Spieler ins Rennen und wurden zumindest teilweise dafür belohnt. Christian (902) und Norman (890) behielten aber die Nerven und konnten sich zum Ende hin souverän gegen ihren jeweiligen Gegenspieler durchsetzen. Dabei sah es zwischenzeitlich gar nicht danach aus, zumal beide Zweikämpfe ähnlich spannend waren, auch wenn die Endergebnisse anderes vermuten lassen: Sowohl das direkte Duell zwischen Christian und Stefan, als auch das zwischen Norman und Sebastian waren bis zum letzten Aufsatz völlig offen. Während sich Christian und Stefan von der ersten bis zur letzten Kugel ein hart umkämpftes Duell lieferten, bei dem stets nur ein paar Hölzer Differenz vorlagen und das Christian letztendlich für sich entschied, sah es für Norman am Anfang gar nicht gut aus. Er fand nur schwer ins Spiel, geriet schnell in Rückstand und konnte nach der Hälfte gerade einmal +14 vorweisen, viel zu wenig zu diesem Zeitpunkt; vor allem, wenn man bedenkt, dass er die ergiebigeren Bahnen bereits hinter sich hatte. Danach konnte er sich aber berappeln und nahm langsam, aber sicher, Fahrt auf. Nach drei von vier Bahnen konnte er dann zum ersten Mal zu seinem Spandauer Kontrahenten Sebastian aufschließen. Beide hatten vor der letzten Bahn +28 auf der Habenseite. Auch nach dem linken Aufsatz auf der letzten Bahn stand es nach guten Leistungen von beiden Spielern mit jeweils +38 unentschieden. So kam es 15 Wurf vor Schluss zum großen Showdown, der bereits 3 Würfe später entschieden zu sein schien: Während Sebastian mit einer 5, einer 6 und einer 7 startete, konterte Norman mit drei 9en am Stück. Somit standen auf einmal 9 Holz Differenz auf der Anzeigetafel und der Widerstand von Sebastian schien frühzeitig gebrochen zu sein. Während Norman gut und sicher weiterspielte, kam Sebastian gar nicht mehr zurecht. Am Ende konnte Norman seinem Gegenspieler somit 19 Holz auf den letzten 15 Würfen abnehmen.

Der zweite Durchgang verlief im Vergleich zur ersten Runde wesentlich entspannter: René (900) und Marko (893) spielten - zumindest teilweise - stark auf und ließen ihren Gegenspielern Oliver Peitz (881) und Steffen Hirt (875) keine Chance. Dabei konnte es sich Marko sogar erlauben eine Ratte zu spielen: Nachdem er ähnlich gut gestartet war wie tags zuvor und bereits weit über +40 nach zwei Bahnen hatte, wollte er unbedingt wieder an seine herausragende Leistung (924) vom Vortag anknüpfen und riskierte dabei zu viel. Nach zu vielen 7en am Stück auf Bahn 2 änderte er seinen Wurf komplett und wurde dafür bestraft. Nichtsdestotrotz war es nicht so dramatisch, da er zuvor in seinem Durchgang bereits einen sehr großen Vorsprung herausgespielt hatte.

Im letzten Durchgang wurde es dann noch einmal kurious. Unsere Schlussachse mit Raphael (886) und Torsten (906) konnte ihre Runde gegen die Spandauer Lothar Frei / Daniel Hardegen (846) und Daniel Steinke (859) zwar deutlich für sich entscheiden, allerdings blieben alle vier Spieler unter ihren Möglichkeiten. Nachdem Lothar bereits auf der ersten Gasse überhaupt nicht zurecht kam, wurde er frühzeitig ausgewechselt und durch Daniel ersetzt. Aber auch unser Mannschaftskapitän Raphael tat sich Anfangs sehr schwer und spielte ungewöhnlich viele 6en und 5en. So kam es, dass er die schwache Anfangsleistung von Norman sogar noch unterbieten konnte: +7 standen nach 60 Würfen gerade einmal zu Buche. Allerdings mit dem Wissen im Hinterkopf, dass er mit Bahn 3 und 4 wenigstens noch die ergiebigeren Bahnen vor sich hatte. So kam es, dass auch er sich noch einmal herankämpfen konnte und immerhin noch +46 erzielte.

Am Ende konnte trotz teilweise stark schwankender Leistungen ein deutlicher Heimsieg verbucht werden: Das Spiel endete mit 5377:5230 Hölzern und 54:24 Einzelwertungspunkten 3:0 für die SpG Michendorf / Seddin. Damit klettern unsere Kegler vorläufig auf den 2. Tabellenplatz der 2. Bundesliga Süd/Ost. Nachdem die letzten vier Spiele alle zu Hause stattfanden, geht es die nächsten vier Male jeweils auswärts nach Berlin. Gerade der nächste Gegner dürfte dabei ein harter Brocken sein: Mit NKC 72 Berlin hat man in vier Wochen die Mannschaft der Stunde vor der Brust, die in den letzten beiden Spielen 4 Auswärtspunkte sammeln konnte. Aber auch die starken Aufsteiger von der SG Empor Brandenburger Tor 1952 dürfen nicht unterschätzt werden. Immerhin konnten auch diese ihre zwei bisherigen Heimspiele sicher gewinnen und haben auch schon 3 Auswärtspunkte geholt.

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